Chronik der Rhein Sieg Werkstätten

1964
Gründung des Vereins „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind Siegburg und Siegkreis“ durch Eltern und Angehörige. Hauptziel: Errichtung von Tagesstätten zur Förderung geistig behinderter Menschen ab dem Kindergartenalter.

1972
Einrichtung einer „Werkstatt für Behinderte“ (WfB) in angemieteten Räumen in Mondorf mit 35 Behinderten (Betriebsbeginn 1.8.1972). – Planung eines eigenen Gebäudes für die „Werkstatt für Behinderte“ in Troisdorf.
1974
Fertigstellung des Neubaus der „Werkstatt für Behinderte“ in Troisdorf, Lahnstraße, mit 70 Arbeitsplätzen (15. 1.) – heute I. Bauabschnitt genannt.
1978

Inbetriebnahme einer WfB-Nebenstelle in Eitorf mit 70 Plätzen in von der Gemeinde angemieteten Räumen in der ehemaligen Kreisberufsschule in der Schoellerstraße (Betriebsbeginn 2.5.). 1983 wurde das ganze Gebäude angemietet und auf 120 Plätze erweitert.
1982
Einrichtung einer WfB-Außenstelle in Troisdorf-Spich für 40 behinderte Mitarbeiter in der ehemaligen Schule (1.4.) – zu Beginn Arbeitsbereich, ab 1988 Arbeits- und Trainingsbereich, ab 1997 Förderbereich für verhaltensauffällige geistig behinderte Mitarbeiter mit 24 Plätzen.
1987
Baubeginn des II. Bauabschnitts der Werkstatt Troisdorf (Februar). Wegen der inzwischen auf 85 Behinderte angestiegenen Warteliste wurden ab dem 1.12. Räumlichkeiten in der Nähe der Werkstatt angemietet, in denen ein separater Trainingsbereich und eine Sondergruppe für Schwerst-Mehrfachbehinderte eingerichtet wurde.
1988
Inbetriebnahme des II. Bauabschnitts der Werkstatt Troisdorf, Mendener Str. 15, mit nunmehr einer Gesamtplatzzahl von 240 Arbeitsplätzen, davon 24 im Förderbereich für Schwerst-Mehrfachbehinderte (15.5.).
1991
Gründung der „Siegtal Werkstätten der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH“ mit dem Ziel, eine neue Werkstatt in Eitorf zu bauen.
1994

Umzug der WfB-Nebenstelle Eitorf von der Schoellerstraße in die neu gebaute Werkstatt Eitorf im Gewerbegebiet „Im Auel“ mit 206 Plätzen, davon 42 im Förderbereich für Schwerst-Mehrfachbehinderte (1.11.). – Grundsteinlegung 12.11.1993 – Einweihung 7.4.1995.
1995
Einbeziehung der Werkstatt Troisdorf in die „Siegtal Werkstätten“ unter gleichzeitiger Umbenennung in „Rhein Sieg Werkstätten der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH“ (RSW). Alleiniger Gesellschafter ist der Verein Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung im Rhein-Sieg-Kreis rrh. e.V.
1997

Umzug der Mechanischen Abteilung der Werkstatt Troisdorf in angemietete Räume in Troisdorf-Bergheim, Ampèrestr. 12 (22.8.). – Betriebsbeginn 23.9. – Der Umzug wurde notwendig, da die bisherigen Räume der Mechanischen Abteilung zur Erweiterung des Förderbereichs für Schwerst-Mehrfachbehinderte benötigt wurden.
Bezug des Erweiterungsbaus für zwei Gartengruppen der Werkstatt Eitorf
1998
Erweiterung des Förderbereichs für Schwerst-Mehrfachbehinderte der Werkstatt Troisdorf von 24 auf 48 Plätze nach umfangreichen Umbauarbeiten in den ehemaligen Räumen der Mechanischen Abteilung (August).
Erste Ausgabe einer eigenen Hauszeitschrift „News-Letter“ (Oktober)
1999
Inbetriebnahme der Werkstatt Much mit 100 Plätzen, davon 24 im Förderbereich für Schwerst-Mehrfachbehinderte (19.4.). – Planung durch LVR genehmigt am 15.1.1996 – Grundsteinlegung 15.5.1998 – Inbetriebnahme 19.4. – Einweihung 13.8.1999.
Inbetriebnahme des II. Bauabschnitts der Werkstatt Eitorf mit 30 weiteren Plätzen sowie Neueinrichtung der Wäscherei und Heißmangel – offizielle Einweihung 20.8.

2000
Errichtung der Stiftung Lebenshilfe im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis mit Sitz in Sankt Augustin, Jüchstraße 3 (15.6.)
Umzug des Förderbereichs für verhaltensauffällig geistig Behinderte von Troisdorf-Spich in angemietete Räume nach Troisdorf-Bergheim, Ampèrestr. 5a (21.8.) – Baubeginn Dezember 1999

2001
Inbetriebnahme einer Außenstelle für psychisch Behinderte (INTEC) in angemieteten Räumen in Siegburg, Wilhelm-Ostwald-Str. OF (1.2.)
2003
Erwerb des Grundstücks Im Auel 10, Eitorf zur Erweiterung der Werkstatt Eitorf
2004
Beginn der Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, die einen Teil des Grundstücks der Werkstatt Troisdorf für den Bau der „S 13“ benötigt.


Die Bereiche Verpackung und Elektromontage der Werkstatt Eitorf mit 50 Arbeitsplätzen ziehen in das Gebäude des ehemaligen „Dimo“ Restpostenmarktes Im Auel 10 ein (21.6.).


Inbetriebnahme der Pulverbeschichtung in der neuen Außenstelle der Werkstatt Troisdorf in Troisdorf Bergheim, Ampèrestr. 2 (1.10.) – Beginn der Planungs- und Bauphase im Oktober 2003.
2006

Am 2.6. fällt der Startschuss für das Therapeutische Reiten, einer anspruchsvolle Fördermaßnahme der RSW.
Erwerb des Grundstücks des ehemaligen „Kaiserbaus“ an der Uckendorfer Straße am Rotter See für den Neubau der Werkstatt Troisdorf (11.12).
Die neue Website der RSW geht unter www.wfbrheinsieg.de ins Netz.
2008
Der 1.000ste behinderte Mitarbeiter der RSW wird eingestellt (4.8.).


Die Bauarbeiten für die neue Werkstatt am Rotter See beginnen – der symbolische Erste Spatenstich erfolgt am 2.12.2008.
2009

Der Rohbau der neuen Werkstatt am Rotter See steht – am 1.10. wird das Richtfest gefeiert.
2011
Inbetriebnahme der Neuen Werkstatt Uckendorfer Straße 10 in 53844 Troisdorf am 1.1.2011.

