Berufliche Integration

Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

In den Rhein Sieg Werkstätten unterstützt Susanne Anhäuser als Fachkraft für berufliche Integration (FBI) den Übergang von Mitarbeitern einer Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dieser Übergang soll durch gezielte Vorbereitung, Betriebspraktika, Außenarbeitsplätze und gegebenenfalls individuelle Vermittlungen ermöglicht werden. Sie koordiniert und begleitet den Prozess und ist dabei zentraler Ansprechpartner für alle Beteiligten.

 

Individuelle Planung – sorgfältige Vorbereitung

Berufliche IntegrationWenn ein Mitarbeiter entweder von sich aus Interesse zeigt, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder beispielsweise der Gruppenleiter oder der Soziale Dienst ihn für geeignet halten, werden erst einmal Wünsche und Fähigkeiten ausgelotet. Gemeinsam wird überlegt, welche Tätigkeit in welcher Art von Betrieb in Frage kommt und was dafür möglicherweise noch vorher erlernt werden muss. Das können handwerkliche Fähigkeiten sein, soziale Kompetenzen oder eine Anpassung der Rahmenbedingungen an die des allgemeinen Arbeitsmarktes (Arbeits- und Pausenzeiten).

 

Etappenweise

Ein Praktikum im Vorfeld dient dazu festzustellen, inwieweit der Mitarbeiter den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes gewachsen ist. Verläuft das Praktikum erfolgreich, folgt im nächsten Schritt eine Beschäftigung auf einem Betriebsintegrierten Außenarbeitsplatz (BiAP). Das bedeutet: der Mitarbeiter arbeitet in einem Betrieb außerhalb der Werkstatt, ist aber weiterhin Angehöriger der Rhein Sieg Werkstätten. Mitarbeiter, Arbeitgeber und FBI stehen auch in dieser Zeit in regelmäßigem Austausch. Im Idealfall mündet die Beschäftigung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, was in enger Kooperation mit dem Integrationsfachdienst (IFD) realisiert wird.