Die Rhein Sieg Werkstätten gefallen mir gut. Aber wie komme ich in die Werkstatt?

Der Weg in die Werkstatt.
Das Aufnahmeverfahren.

AufnahmeverfahrenWir wollen Schülerinnen und Schülern einen guten Übergang von der Schulzeit in das Arbeitsleben ermöglichen. Deshalb arbeiten wir eng mit den Schulen für behinderte Menschen in unserem Einzugsgebiet zusammen. Und bieten neben regelmäßigen Informationsveranstaltungen und Beratungsgesprächen die Möglichkeit, ein Praktikum in unseren Werkstätten zu absolvieren. Während dieser Zeit können sich nicht nur die Interessenten, sondern auch die Eltern, Angehörigen und Betreuer/innen einen Einblick in unsere Einrichtung, über die Abläufe und den Arbeitsalltag verschaffen. Selbstverständlich können auch Interessenten, die ihre Schulzeit bereits abgeschlossen haben, ein Praktikum bei uns absolvieren.

Antrag stellen.

Jeder behinderte Mensch, der in die Rhein Sieg Werkstätten aufgenommen werden möchte, stellt hierfür zunächst einen Antrag auf Übernahme der Kosten für den Werkstattplatz beim zuständigen Kostenträger (Rehabilitationsträger). Dies ist in der Regel die zuständige Agentur für Arbeit (Berufsförderung für behinderte Menschen). Über die Aufnahme in die Rhein Sieg Werkstätten entscheidet der so genannte Fachausschuss: Ihm gehören im Normalfall ein Vertreter der Werkstatt, ein Vertreter der Bundesagentur für Arbeit und ein Vertreter des Sozialhilfeträgers (LVR) an.

Aufgenommen werden.

AufnahmeverfahrenDer Fachausschuss berät jeden Einzelfall intensiv und prüft, ob die Rhein Sieg Werkstätten die richtige Einrichtung für den Interessenten sind. Wird dies positiv beschieden und ist die Kostenübernahme geklärt, so steht einer Aufnahme in die Werkstatt nichts mehr im Wege. In der Regel wird der neue Mitarbeiter zunächst das Eingangsverfahren nach dem Fachkonzept HEGA 06/10 durchlaufen, wo er auf Grundlage eines individuellen Eingliederungsplans gezielt gefördert und betreut wird. Und auch der Fachausschuss wird sich weiter um den neuen Mitarbeiter in unserer Werkstatt kümmern, indem er regelmäßig eine Stellungnahme über die Art und Weise der individuellen Förderung und Rehabilitationsmaßnahmen abgibt.